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Tolles Fährtenwochenende in Rossbach/Westerwald am letzten Oktoberwochenende 2011
Am Freitagabend trudelten die ersten 3 Teilnehmer im Gasthaus „Sonnenhof“ ein und wurden von Issi herzlich begrüßt. Eine freundliche Bedienung servierte deftiges und leckeres Essen und man konnte sich schon mal „beschnüffeln“. Christof mit Jenny und Dorothe mit Dayka waren schon erfahrene Fährtenteilnehmer, während Britta mit Barolo keine Ahnung hatte, was sie so wirklich erwartete. Nach dem Essen wurden die Schlüssel für die Zimmer im Haus Hubertus, in Mündersbach, verteilt. Wer nun dachte, er könne sich jetzt ins Bett legen und einfach schlafen,……zu früh gefreut. Alle drei früher angereisten Teilnehmer bekamen noch 26 Arbeitsblätter ausgehändigt zum anstehenden Thema „die Fährte an sich und im allgemeinen“. Das nächtliche Studium der Arbeitsblätter hatten die Hundeführer z.T. während des Schneidens der Würstchen für den nächsten Tag, absolviert!!! Das Haus Hubertus liegt übrigens einsam direkt am Waldrand, was für die morgendlichen und abendlichen Spaziergänge mit den Hunden ideal war.
Samstagmorgen waren alle Teilnehmer zum Frühstück eingetroffen.
Da wir selber erst Ende des Jahres wieder in den Genuss kommen, unser Leben mit der Entlebucher-Sennenhündin „Kyra“ zu teilen, „lieh“ uns unsere liebe Freundin Issi Klotz, die zugleich auch als Seminarleiterin fungierte, ihre Hunde (Basti & Luki).
Hierfür noch mal ein herzliches Danke-Schön!!!
Noch nicht so richtig wach (8.00 Uhr J ), sorgte Issi am Samstagmorgen mit dem Spruch auf ihrer Tasche „….wir sind NICHT zum Vergnügen hier!“ schon für die gute Stimmung, die uns das ganze Wochenende hindurch begleitete.
Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Kaffee, Rührei und allem, was das Herz begehrt, führte uns Issi erst mal theoretisch in die Fährtenarbeit ein. Viele Fragen wurden beantwortet, die es jetzt galt umzusetzen.
Voller Spannung fuhren wir dann in Richtung Gelände.
Auf zwei großen Wiesen rechts und links eines Feldweges hatte Issi bereits die Fährtenareale abgesteckt, wobei es sowohl leichtere als auch schwerere Gelände für die Hunde abzusuchen galt.
Durch Auslosung wurde jedem von uns sein Gelände zugewiesen und das Endstück für die Fährte ausgehändigt. Da bis auf eine Teilnehmerin die Fährtenarbeit bereits allen bekannt war, konnte man seinen Einfallsreichtum im Gelände umsetzen. Es wurden
Wellen – Spazierstöcke – Halbkreise – verschiedene Winkel und Treppen
gelegt, die bei besonderen Schwierigkeiten auch aufgezeichnet wurden. Zusätzlich befanden sich in einigen Fährten auch Gegenstände, die verwiesen werden mussten. Nachdem alle Hundeführer ihre Fährten gelegt hatten, konnte mit dem Absuchen begonnen werden.
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An den Start gingen mit ihren 6 Hundeführern
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3 Entlebucher Sennenhunde (Sally, Floh & „Sausack“ Lukas) |
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2 Berner Sennenhunde (Dayka & Basti) |
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1 Münsterländer Hündin (Jenny) |
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1 Labrador (Barolo) |
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Die Seminarleiterin bestimmte die Reihenfolge der Pärchen und es konnte losgehen. Alle Zweibeiner liefen beim Fährtenabsuchen mit. Jede Fährte wurde anschließend sofort besprochen. Das Ergebnis wurde dargelegt und auf Verbesserungen wurde hingewiesen. Dass beim ersten Durchgang eine gewisse Aufregung bei den Hundeführern zu beobachten war, hat keinen der Hunde gestört. So hat dann jeder Hundeführer mit seinem Vierbeiner die gelegte Fährte abgesucht. Die Hunde waren alle durchweg sehr konzentriert und leisteten hervorragende Arbeit. Bis mittags waren alle durch und man hatte sich eine Pause verdient.
Zu der All-Inklusiv-Versorgung von Issi (Plätzchen, Pansen-Snacks J, warme + kalte Getränke) gehörte auch die vom Gasthof „Sonnenhof“ gelieferte, sehr gut schmeckende, Erbsensuppe mit Brötchen.
Wir ließen sie uns schmecken und danach war eine Runde „Gassi-Gehen“ mit unseren Vierbeinern angesagt.
Schnell war die Pause vorbei und wir scharrten schon mit den Hufen, wollten wir doch das Gelernte umsetzen, wobei zu beobachten war, dass kleinere und größere Schwierigkeiten in die Fährte eingebaut wurden. Die gewonnenen Erkenntnisse des Vormittags wurden umgesetzt und es war eine gewisse Freude und Lockerheit bei der Arbeit zu beobachten.
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Nachdem unsere Füße ganze Arbeit geleistet hatten, wurde jetzt anhand unserer Hunde getestet, ob wir die Fährten „sauber“ gelegt hatten. Wie bereits am Vormittag, wurden sie von jedem Teams einzeln abgesucht, Fehler besprochen, Fragen beantwortet.
Auch den Hunden hat die Fährtenarbeit wohl viel Freude gemacht, denn alle zeigen sich von ihrer besten Seite.
Nach viel Spaß und Spannung gab es dann am späten Nachmittag von Issi eine Zusammenfassung vom Tage mit anschließenden Fragen und Anmerkungen. Der erste Tag war für alle Teilnehmer sehr informativ. Eins wurde mir an dem Tage klar, wir sollten uns immer auf die Nasen unserer Hunde verlassen! Wenn ich nicht mehr wusste, ob rechts oder links, hat Basti mir ganz klar angezeigt, wo es lang ging……………………
Wer von uns wollte, konnte für seinen Hund eine „über-Nacht-Fährte“ legen, bevor wir zum gemütlichen Teil des Abends übergingen und uns im Sonnenhof wieder mit leckerem Essen und guten Getränken verwöhnen ließen. Alle Zwei- und Vierbeiner waren nach dem ersten anstrengenden Tag recht erschöpft und müde, aber auch glücklich und zufrieden.
Der Start in den Sonntagmorgen fiel einem bei einem ausgezeichneten Frühstück in lustiger Gesellschaft sehr leicht. Mit Issis ausgeschnittenen roten Herzen als Endstück, guter Stimmung, keinem Regen, suchten wir um 9.00 Uhr als erstes unsere Nachtfährten ab. Alle Hunde meisterten diese Herausforderung mit Bravour.
Mit den Erlebnissen und Erfahrungen vom Vortag legten wir nun als „Alte Hasen“ unsere Fährten. Mittags erinnerte uns der Duft der Gulaschsuppe an einmal Durch schnaufen, bevor es dann mit der Nachmittagsfährte und dem Absuchen in die Zielgerade „Richtung Heimat“ ging.
Um 17.00 Uhr hieß es Abschied nehmen von einer lustigen Truppe, erstklassigen Hunden, jeder Menge Spaß, Erkenntnissen über sich und seinen Hund als „TEAM“.
Es sei mir an dieser Stelle gestattet, ein ganz großes Lob an die 13-jährige Hündin Sally auszusprechen, die unermüdlich mit ihrem Charme ihre Fährte mit Erfolg absuchte. Dies zeigt mir, wozu unsere Hunde auch im Alter zu leisten fähig sind, wenn wir uns die Zeit dafür nehmen.
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Das Beste zum Schluss:
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Issi, immer wieder ein Fährtenwochenende unter Deiner Regie!!! Dein All-Inklusiv-Service ist unbezahlbar. An alles hast Du gedacht, um uns zu verwöhnen!! Unbezahlbar sind in erster Linie aber Deine Geduld, Deine Fachkenntnisse, Dein Humor und Dein Verständnis für alles. Ich kann mich hier den vorherigen Berichten nur anschliessen.
Hab DANK, denn durch Dich lernen wir unsere Hunde lesen.
Viele liebe Grüße und ein herzliches Dankeschön an Dich und natürlich Deine Vierbeiner Basti und Luki Bea und Willi
Auch das zweite Fährtenwochenende wäre nicht durchführbar gewesen, ohne die freundliche Unterstützung von Gudrun und Kalle, deren herrliches, weitläufiges Gelände wir wieder benutzen durften. Ohne die freundliche Nachsicht der Jagdpächter von Rossbach und Elgert, ohne die zur Verfügung gestellten, wirklich schönen Zimmer im herrlich gelegenen Haus Hubertus (Aura) in Mündersbach, Auch im Namen der Gruppe sage ich allen „herzlichen Dank“! Heidrun, mit ihrem Team, vom Sonnenhof in Mündersbach, kümmerte sich wieder liebevoll um unser leibliches Wohl. Beiden Gruppen danke ich für ihr sportliches und rücksichtsvolles Verhalten. Ilona (Issi) Klotz
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