Fährtenwochenende im Westerwald im Frühjahr 2011

Es war einmal wieder so weit! Das legendäre Fährtenwochenende für Anfänger und Fortgeschrittene von Issi Klotz fand diesmal im Westerwald in Rossbach am letzten Wochenende im März statt.
Diesmal waren dabei ein Berner, zwei Entlebucher, ein Appenzeller, ein ACD und drei Mixe im Alter von 1-8 Jahren und deren Zwei-Beiner.
Wer wollte, konnte schon am Freitagabend anreisen um erste Kontakte zu knüpfen, so wie sich auszutauschen und die ersten Infos einzuholen. Dieses geschah in gemütlicher Runde beim Abendessen im Gasthaus Sonnenhof in Mündersbach, wo wir im Übrigen rundum bestens von Frühstück bis Abendessen versorgt wurden.
Da der Sonntag früh beginnen sollte, saß man nicht so lange zusammen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück am Samstagmorgen gab es dann für die Anfänger und natürlich auch wer Lust dazu hatte von den Fortgeschrittenen einen Einführungskurs zum Thema „Fährte“ von Seminarleiterin Issi.
Es folgte die Einteilung in drei Gruppen, je nach Ausbildungs- und Kenntnisstand, also Anfänger, Fortgeschrittene und Profis, sowie die Auslosung der Fährtenstücke. Dann ging es auch schon ab ins Gelände, das von Issi bereits perfekt abgesteckt war. Für die Anfänger jeweils ein kleines, für die Profis ein sehr viel größeres Areal. Anzumerken ist hier, dass das Gelände sehr anspruchsvoll und schwierig war. Die Gründe hierfür waren die noch sehr spärliche Vegetation und die große Trockenheit. Im jeweils abgesteckten Bereich konnte man sich quasi austoben, wobei es für die Anfänger eine Vorgabe für die Fährte gab und für die Fortgeschrittenen und Profis nach eigener Idee gelegt werden konnte.
Für zwei der drei Hundprofis wurden so genannte Fremdfährten gelegt, d.h. ein Zwei-Beiner legt die Fährte für den Vier-Beiner eines anderen Teams. Zusätzlich wurden hier noch einige Gegenstände zum Verweisen in die Fährte gelegt. Verweisen bedeutet das Anzeigen eines Gegenstandes durch den Hund, entweder liegend, sitzend oder stehend, in der Fährte.
Nach einiger Zeit waren alle fertig mit dem Legen ihrer Fährte und es konnte mit dem Absuchen durch die Anfänger begonnen werden. Es machte sich doch eine gewisse Aufregung bei den Anfängern bemerkbar, dies beeinträchtigte aber die Hunde nur wenig. Sie waren sehr konzentriert bei der Sache.
Alle Zwei-Beiner liefen bei jedem Fährten-Leser mit. Es wurde jede Fährte direkt nach Beendigung hinsichtlich Ausführung und Ergebnis besprochen und auf Verbesserungsmöglichkeiten hingewiesen. Nachdem die Anfänger fertig waren, gab es zur Kräftigung und unser aller Freude gegen Mittag eine Erbsensuppe, die ins Gelände gebracht wurde. Eine kurze anschließende Pause gab uns die Möglichkeit mit unseren Vier-Beinern die Beine zu vertreten. Dann ging es auch schon weiter mit den Fortgeschrittenen und den Profis, wieder ganz nach dem Motto „Alle mit Einem“. Auch hier zeigte sich wieder die enorme Leistungsfähigkeit der Hunde.
Bei den Fremdfährten gab es Konzentrationsschwierigkeiten und leichte Ungeduld bei den Teams. Dies lag vor allem an der Winterpause und den wetterbedingten schwierigen Geländegegebenheiten. Eine Fährte wurde abgebrochen und neu gelegt. Diese wurde dann auch mit Bravour gelesen.
Auch hier wies Issi noch einmal auf alle Schwierigkeiten im Umgang mit dem „Fährten“ hin.
Nach dem Ende am frühen Abend gab es dann eine kurze Zusammenfassung mit Fragen und Anmerkungen. Danach verließen die Teams müde und zufrieden das Gelände um sich später im Gasthaus Sonnenhof wieder zu einem gemütlichen Abendessen mit regem Austausch zu treffen. Der Abend wurde länger, da noch ein Hundegeburtstag gefeiert wurde.

Der Sonntag startete quasi noch früher, da durch Zeitumstellung uns eine Stunde geklaut wurde.
Mit gleichem Ablauf, aber ohne Einführungskurs, wie am Samstag ging es zügig ins Gelände: Losen, Legen, Lesen!
Auch hier gab es wieder für die Anfänger eine Fährtenvorgabe, die anderen arbeiteten Freestyle. Mit dem Wissen und den Erfahrungen vom Vortag gingen alle doch deutlich entspannter ins Gelände. Auch hier wurde jede Fährte wieder besprochen.
Natürlich durfte die Suppe am Mittag nicht fehlen, diesmal eine sehr leckere Gulaschsuppe. Überhaupt waren wir allerbestens versorgt.
Dank Issis zweirädrigem Bollerwagen Catering Service, gab es Kaffee, Tee, Kekse usw. satt!
Der Tag und damit das ganze Wochenende ging viel zu schnell zu Ende, was sicher auch daran lag, dass wir eine so tolle Gruppe waren mit einer Super-Seminarleiterin Issi Klotz.
Mit viel Spaß und Elan rein in die Fährte, müde und erschöpft, aber mit neuen Ideen und Erkenntnissen, raus in den Alltag.
An dieser Stelle möchten wir uns für das absolut perfekt, bis hin zum Wetter, organisierte Wochenende bei Issi Klotz bedanken.
Ein herzliches Dankeschön auch an Aura Mündersbach, die uns freundlich und gut beherbergt hat, dem Gasthaus Sonnenhof, wo wir köstlich und reichlich bewirtet wurden.
Wir denken, wir sprechen im Namen aller Teilnehmer, wenn wir sagen:
Gerne kommen wir wieder!

Nochmals Danke und liebe Grüße,
Martina und Dietrich mit Bogart





Der Gruppe danke ich für ihr sportliches, faires Verhalten und für die Rücksichtnahme, mit der sie sich in Wald und Flur mit ihren Hunden bewegt haben.
Ein großes Danke sage ich dem Landwirt für die Bereitstellung des tollen, weitläufigen Geländes und auch den beiden Jagdpächtern aus Rossbach und Elgert danke ich für Ihr Entgegenkommen und Verständnis.
Ilona (Issi)