Fährtenwochenende im Westerwald im Oktober 2011
Es trafen sich an diesem Wochenende 7 Teilnehmer mit ihren Hunden in Mündersbach im schönen Westerwald zum Fährtenseminar mit Issi Klotz!
- 1 Appenzeller Sennenhund
- 2 Berner Sennenhunde
- 1 Entlebucher Sennenhund
- 2 Mischlinge
- 1 Münsterländer
- Zaungäste: 1 Berner und 1 Entlebucher Sennenhund
Das Alter der Hunde lag zwischen 4 Monaten und 8 Jahren.
Wieder waren wir sehr gut im Haus Hubertus in Mündersbach untergebracht. Zwei- sowie Vierbeiner sind hier immer herzlich willkommen. Das Haus liegt direkt am Wald und ist somit für Mensch und Hund die ideale Unterkunft.
Für das leibliche Wohl wurde bestens im Haus Sonnenhof, nur wenige Auto-Minuten von der Unterkunft entfernt, gesorgt.
Die Teilnehmer trafen sich hier zum Frühstück sowie auch abends zum gemütlichen Beisammensein. Das Essen war sehr gut und alle waren voll zufrieden. Bemerken möchte ich die besonders herzliche Aufnahme sowie die fürsorgliche Betreuung in dieser Dorfgaststätte. Jeder Wunsch wurde uns erfüllt!
Einige waren bereits am Freitag angereist und hatten sich abends im Sonnenhof zum Kennenlernen getroffen.
Am Samstag nach dem Frühstück erhielten die Anfänger durch Issi Klotz eine Einführung in die Fährtenarbeit.
Anschließend starteten wir in ein wunderbares, aber auch anspruchvolles Fährtengelände. Hier hat Issi wirklich wieder einen Volltreffer gelandet! Jeder konnte sich voll entfalten. Es wurden Fährten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden für unsere vierbeinigen Freunde gelegt.
Am Samstagmorgen hatten wir zunächst kühles, windiges, aber sonniges Wetter. Gegen Mittag zogen Wolken auf und am Nachmittag regnete es zeitweise in Strömen. Trotzdem waren die Zwei- und Vierbeiner motiviert, freudig und erfolgreich bei der Arbeit. Die Gruppe war ein tolles Team!
Da Anfänger, Fortgeschrittene und Profis teilgenommen haben, waren je nach Ausbildungsstand unterschiedlich große Parzellen abgesteckt und es erfolgte die Zuweisung an die Teilnehmer. Jeder konnte nach seinen Vorstellungen die Fährte legen. Die Fährten ruhten dann bis zu 4 Stunden. Beim Absuchen begleitete die gesamte Gruppe den Fährtenleger mit seinem Hund. Es gab fachmänniches Lob und „Tadel“ durch Issi Klotz sowie auch viele wertvolle Tipps für die zukünftige Fährtenarbeit.
Nachdem alle Hunde ihre Fährten abgesucht hatten, wurden von den Hundeführern Nachtfährten gelegt. D.h. diese liegen über Nacht – 16 Stunden! Sie wurden erst am nächsten Morgen abgesucht.
Am Sonntag trafen wir uns wieder um 8 Uhr zum gemütlichen, reichhaltigen Früh-stück im Sonnenhof. Als wir morgens zu den Autos kamen, waren einige Frontscheiben vereist. Es musste gekratzt werden und das bei 1,5 Grad.
Anschließend ging es um 9 Uhr wieder ins Gelände. Zuerst wurden die am Vortag gelegten Nachtfährten abgesucht. Unser Nesthäken Veruschka schoss den Vogel ab: Sie hat mit Bravour die Fährte geschafft. Alle waren begeistert; besonders hat sich die Hundeführerin über diese Leistung gefreut.
Wir erhielten wieder eine Parzelle zum Legen der Fährten. Alle waren mit großem Eifer und Engagement dabei, immer voller Spannung ob die Hunde ihre Aufgabe lösen.
Alle Hunde waren den gestellten Anforderungen gewachsen. Es ist immer wieder erstaunlich und beeindruckend was unsere vierbeinigen „Supernasen“ leisten.
Fährtenarbeit ist faszinierend; Hund und Mensch sind ein Team. Der Hund wird körperlich und geistig gefordert und ist nach getaner Arbeit glücklich, aber auch müde!
Abschließend an Issi Klotz nochmals ein großes DANKESCHÖN f ü r
- das wunderbare, interessante aber auch anstrengende Wochenende
- die sehr gute Organisation
- die Vermittlung von Fachkenntnis, die uns die Fährtenarbeit erst verständlich und möglich macht
- die tolle Rundum-Versorgung "auf dem Acker"; insbesondere die wärmende Mittagsverpflegung mit Erbsen- und Gulaschsuppe!
Margret Henze mit Axel
PS: Schauen Sie sich die Bilder vom Fährtenseminar auf dieser Homepage unter „Fotogalerien“; hier: „Fährtenarbeit“ an. Sie werden auch begeistert sein und erkennen, dass diese Hundesportart für alle Zwei- und Vierbeiner außerordentlich spannend ist und sehr viel Freude bereitet.
Bedanken möchte ich mich bei der Gruppe für ihr sportliches und rücksichtsvolles Verhalten.
Mein besonderer Dank geht an Gudrun und Kalle, die uns dieses weitläufige, herrliche Fährtengelände zur Verfügung gestellt haben.
Den Jagdpächtern aus Elgert und Roßbach danke ich für ihr Verständnis für unsere Fährtenarbeit. Vielen Dank auch an das Haus Hubertus, dass unsere Hundeführer mit ihren Hunden wieder mit offenen Armen im Haus einquartiert haben.
Einen ganz herzlichen Dank spreche ich Heidrun und ihrem Team vom Sonnenhof aus, die uns zwei Tage hervorragend beköstigt haben, sodass keine Wünsche offen blieben.
Vielen Dank sagt Issi Klotz








