Ilona Klotz
Sie sind hier: Startseite » Fährten-Kurse » Fährtenwochenende 28.-30.03.2014

Fährtenwochenende 28.-30.03.2014

Fährtenwochenende 28.-30.03.2014

Bei schönstem Frühlingswetter fand in diesen Jahr das zweite Fährtenwochenende vom 28. bis 30. März 2014 im Westerwald statt.

28. März 2014

Am Anreisetag Freitagabend trafen sich Christel mit der Berner Hündin Veruschka, Margret mit dem Entlebucher Rüden Axel und Hilde mit Cairnterrier Hündin Jenny mit Issi Klotz im Gasthof Sonnenhof zum gemütlichen Abendessen. Da keine Fährtenanfänger kamen, fiel der administrative Teil kurz aus. Issi teilte uns mit, dass sie für unser Vorhaben die Erlaubnis der Besitzer der Wiesen eingeholt und die zuständigen Jagdpächter in Kenntnis gesetzt hätte. Die weiteren Teilnehmer Susi mit dem Berner Rüden Gustav und dem Berner Welpen Elia, Heike mit der Berner Hündin Kara und dem Berner Welpen Elisa sowie Ilka mit dem Rüden Hugo wurden erst am nächsten Morgen erwartet. Heike wurde von ihrem Mann Achim begleitet.

Issi Klotz führte uns in altbewährter Form durch das Wochenende und fand bei allen anfallenden Schwierigkeiten die richtigen Worte und hatte einen Lösungsweg anzubieten.

29. März 2013

Samstagmorgen 9:30 Uhr trafen wir uns bei Issi zur Abfahrt ins Gelände. Issi hatte bereits am Tag vorher das Gelände abgesteckt. Der Lagerplatz wurde eingerichtet, Basti und Luki, der Berner und der Entlebucher bewachten, wie immer, das Auto ihrer Chefin. Zuerst wurde den Welpen eine Übungswiese zugewiesen. Die Welpen durften recht- oder dreieckige Felder nach Leckerchen („Beute“) absuchen. Dies machten sie unterschiedlich, die eine ganz systematisch und die andere mit mehr Hin und Her, aber beide sehr erfolgreich.

Außer den Welpen hatten alle anderen Hunde mit ihren Hundeführern bereits mehr oder auch weniger Fährtenarbeit gemacht. So konnte ohne große Erklärung mit der Arbeit begonnen werden. Die Wiesen wurden durch Los zugewiesen und die Hundeführer konnten die erste Fährte legen. Die Sonne lachte vom Himmel und wurde von einem kräftigen Wind unterstützt, der über die Wiesen strich. Ideale Bedingungen für die Hunde ihre Fährten zu meistern. Je nach ihrer Leistung wurden sie gelobt oder auch nicht. Für die zweite Fährte bekamen die Hundeführer die entsprechenden Empfehlungen. Nach einer Stärkung mit einem köstlichen Chili con Carne aus dem Sonnenhof wurde so am Nachmittag eine auf die Leistung des Hundes abgestimmte Fährte gelegt. Durch Kaffee und wunderbare Buttercremetorte verwöhnt, konnte der letzte Abschnitt des Tages angegangen werden. Unsere Hunde suchten ihre zweite Fährte mit unterschiedlicher Konzentration ab. Nach Beurteilung der Leistung des Hundes und des Hundeführers, Lob und Empfehlung für den nächsten Tag ging gegen sechs Uhr der erste Tag zu Ende.

Leider kam ein gemeinsames Abendessen nicht zustande. So trafen sich Issi, Christel, Margret und Hilde, wie am Freitagabend, im Sonnenhof zum Abendsessen. Die Hunde Veruschka, Axel und Jenni durften mit in den Gastraum und verhielten sich wie schon am Vortag vorbildlich. (Um 9:30 Uhr stupste Jenni mich an, um mich daran zu erinnern, dass es Zeit sei, schlafen zu gehen.)

30. März 2014

Am Sonntagmorgen trafen sich alle im Sonnenhof zum Geburtstagfrühstück von Issi. Nach den herzlichen Glückwünschen und einem wunderbaren Frühstück ging es gegen 9:30 ins Gelände. Das Wetter war vorbildlich, die Sonne lachte vom Himmel und fast kein Wind regte sich. Die Temperaturen lagen zwischen 2o C und 22o C.

Christel, Susi und Heike bekamen jede ein neues Gelände, die anderen behielten ihre Wiesen.

Zuerst wurden die Felder mit einer kleinen Fährte für die Welpen gelegt und abgesucht. Beide meisterten dies sehr gut und man konnte sehen, wie sie mit unterschiedlichem Temperament an die Sache gingen. Susi und Heike legten für Gustav und Kara Fährten mit Gegenständen ohne Leckerchen in der Länge von bis zu 1000 Schritten, um zu testen, ob die Hunde zu einer Fährtenprüfung angemeldet werden könnten. Gustav suchte die Fährte ohne Unsicherheiten ab und verwies die Gegenstände zuverlässig. So bekam Susi die Empfehlung Gustav zur Prüfung anzumelden. Kara zeigte einige Unsicherheiten insbesondere beschwerte sie sich immer wieder bei Heike, dass keine Leckerchen in der Fährte zu finden waren. Deshalb sollte mit Kara noch weitergeübt werden, bevor ihr eine Prüfung zugemutet werden kann. Nachmittags erhielten beide Hunde leichtere Fährten mit vielen Belohnungen mit der Betonung auf Spaß. Christel legte eine Fährte von beachtlicher Länge, die Veruschka sauber absuchte und alle Gegenstände ordentlich verwies. Nachmittags trat ihr Frauchen nur noch eine kleine Fährte, auch diese bearbeitete Veruschka brav. Hugo hechtete über eine superlange Fährte, die Ilka ihm gelegt hatte und fand mit Bravur die Gegenstände und den Zielpunkt. Er wurde nachmittags durch eine moderate Fährte belohnt. Danach merkte man dem Kleinen an, dass zwei Tage Fährtenarbeit wirklich anstrengend sind. Unser Senior Axel, der am Samstag seine Schwierigkeiten hatte, zeigte Margret, dass er Freude am „Fährten“ hat. Nachmittags sollte er nur noch im Schatten suchen. Nun diese Fährte wurde von Spaziergängern etwas gestört. Axel fand trotzdem den blauweißen Gegenstand am Endpunkt der Fährte. Jenni findet Fährten richtig prima. In der ersten Fährte fand sie noch viele Leckerchen und diese wurden in den folgenden Fährten immer seltener; aber auch dann ist die Fährte für sie kein Problem. Die Gegenstände in der Fährte findet sie aber bisher nicht interessant und weiß auch nichts damit anzufangen.

Die Fährtenarbeit wurde mittags durch die Versorgung aus dem Sonnenhof mit einer leckeren Markklösschen Suppe unterbrochen, zum Kaffee gab es ein weiteres Stück Geburtstagsbuttercremetorte und viel Schokolade und Plätzchen.

Der Jagdpächter von Rossbach fuhr am Samstag vorbei, nahm uns zur Kenntnis und grüßte freundlich.

Wir konnten auch den zweiten Tag zu einem gelungen Abschluss bringen. Gegen 17 Uhr nachmittags fanden wir uns zu einen Abschlussgespräch über das Wochenende ein, über unsere tollen Hunde, ihre Fehler und unsere Schwächen und nach einem Dankeschön an alle, die dieses schöne und erfolgreiche Fährtenwochenende gestaltet haben, verabschiedeten wir uns und starteten in Richtung Heimat.

Hildegard Jessen mit Jenni

Einen besonderen Dank möchte ich wieder Gudrun und Kalle aussprechen, die es uns ermöglich haben, auf ihren herrlichen Wiesenflächen mit unseren Hunden zu arbeiten!

Ein herzliches Dankeschön an das Team des Sonnenhofs, das uns mit leckeren Speisen verwöhnt hat und uns mittags die Suppen ins Gelände brachte.

Auch dem Rossbacher Jagdpächter danke ich für sein Verständnis und freundliches Verhalten!

Ferner möchte ich den Hundeführern beider Gruppen für ihr rücksichtsvolles Verhalten im Gelände und auf den Spaziergängen danken. Es war schön zu sehen, dass sie ihre Hunde im Griff hatten und Hundekot eingesammelt wurde. Ich freue mich auf ein Wiedersehen im Herbst und vergesst nicht, bis dahin – üben, üben, üben!!!