Brief von "Herrn" Axel

Hallo,

ich habe mir gedacht, warum sollen nur Menschen ihre Meinung sagen.

Nun melde ich mich auch einmal zu Wort. Mein Name ist „Herr“ Axel. Ich bin ein 4-jähriger Entlebucher Sennenhund und bereits seit 1 ½ Jahren bei Ihnen in der Hundeschule.

Mein Frauchen und ich kommen auch sehr gern zu Ihren Fährtenschnüffelkursen.

Hierüber möchte ich heute einmal berichten:
Arbeiten mit dem Kopf – das brauchen Hunde! Insbesondere so lebhafte und schlaue wie ich – sagt zumindest meine Familie. Mein Frauchen und ich waren bereits mehrmals bei Ihnen zur Fährtenarbeit und es hat uns beiden immer viel Freude bereitet. Frauchen erhielt ja beim ersten Mal eine Einführung durch Sie und hat dann aber trotzdem nicht immer alles richtig gemacht. Es ist Ihnen aber gelungen, sie immer wieder auf die „richtige Spur“ zurück zu führen. Beim letzten Treffen hatte ich die Aufgabe, eine Fortgeschrittenenspur abzusuchen. Frauchen hat gestöhnt, als sie von Ihnen die Vorlage erhalten hat. Sie hat sich sehr bemüht, aber trotzdem einen Fehler gemacht und mir dadurch die Arbeit ganz schön erschwert. Ich dürfte aber nicht ein so schlaues Kerlchen sein, wenn ich dieser Anforderung nicht gerecht geworden wäre. Ich habe die Spur bis zum Ende erfolgreich verfolgt und zur Belohnung gab es ein Vollkornbrot mit fettarmer Leberwurst, lecker!

Es waren nur liebe Hunde anwesend, und die Menschen in Ordnung.
Alle Vierbeiner haben ihre Aufgabe super gelöst – selbst die Anfänger!

Die Menschen hatten auch ihren Spaß. Es wurde nicht nur gearbeitet, sondern auch Kaffee getrunken und erzählt; natürlich über uns!

Ich habe im Anschluss noch einen wunderschönen Spaziergang mit meiner Mutter Sally und Strubbel über die Wachtberger Felder gemacht.

Es waren tolle Stunden und ich hoffe, es geht bald wieder los!

Liebe Frau Klotz, ein lautes Dankeschön WAU, WAU von Ihrem Axel!