Erinnerungen
Hundegeschichten
Hallo, schön, dass Sie hier rein schauen!
Nein, nein, ich möchte keine literarischen Topwerke verfassen, denn Tier- und Hundegeschichten gibt es reichlich und bestimmt bessere als meine, sondern es handelt sich um kleine Erzählungen von und mit all` meinen Hunden.
Mein Mann und ich waren Mitte Mai 2010 mal wieder in einem Waldstück im WW spazieren, in dem wir früher mit Schmitz, Fiffi und Knolle sehr, sehr oft unterwegs waren. Da kamen an unterschiedlichen Orten alte Erinnerungen hoch und mir wurde bewusst, wie viele Hunde ich in meinem Leben schon erleben durfte und so beschloss ich, Ihnen hier jeden Monat in einer kleinen Kurzgeschichte einen meiner vierbeinigen Freunde vorzustellen.
Als Kind waren sonntags Spaziergänge mit meinen Eltern angesagt.
Nachdem der Milchreis gekocht und im Bett verstaut war, ging es sonntäglich gekleidet los.
Ich hasste diese Spaziergänge, bis ich mit ca. 12 Jahren von Bekannten meiner Eltern den Pudel Bimbo holen und mitnehmen durfte . Von da an fieberte ich den Sonntagsausflügen entgegen.
Der zweite Hund, den ich dann in der Woche oft ausführen konnte, war Bommel, ein Großpudel, Bekannte von Bimbos Menschen.
Wir wohnten damals in einer Mietwohnung und durften keine Hunde halten. Meine Eltern liebten Hunde, aber nur solange sie keinen Dreck machten und die Teppichfransen nicht in Unordnung brachten. Also holte ich mir nach der Schule Hunde von Freunden oder Bekannten meiner Eltern und zog mit den Vierbeinern durch die Gegend.
Nach den beiden Pudeln folgten Lump 1 und Lump 2, Deutsch-Draht-, und Deutsch-Kurzhaar. Hier setzten meine ersten Erziehungsversuche ein, denn wenn es auch früher wesentlich weniger Hunde gab als heute, Lump 1 und 2 waren einfach zu groß und es machte mir Freude, kleine Erziehungserfolge zu erzielen.
Ein relativ kurzes Gastspiel gab Anka, eine Afghanenhündin. Ihre Stärke war der schnelle, elegante Bewegungsablauf und sie war einfach nur lieb.
Über einen längeren Zeitraum begleitete mich Rolf , ein stattlicher, wunderschöner Airdalerüde, der mein täglicher Begleiter war, sehr zum Leidwesen des einen oder anderen damaligen Verehrers. Hasso, ein Deutscher Schäferhund, freute sich immer wenn ich ihn abholte, hatte aber keinen Sinn für Albernheiten:
Ab 1972 eroberte Fiffi, „der Dorfköter“ im Westerwald unsere Herzen; Schmitz – die „Rüdin“ - hing mit großer Liebe an meinem Mann; Knolle, ihre Tochter, komplettierte das Kleeblatt.
Nach dem Tod der Drei schlich sich Arko, der Neufundländer in mein Herz, das Anja, die blaue Dogge schon erobert hatte.
Felix, der Rottweiler, hasste lange Spaziergänge.
Rex, der Hof- und Kettenhund, Rasse Deutsch-Drahthaar, zählte nicht unbedingt zu meinen Favoriten, ebenso wenig der Colli Asko.
Asso, ein Berner-Sennenhund, wurde nach einigen Umwegen 1989 mein erster eigener Hund.
Na, sind Sie neugierig geworden? Ab Juni 2010 geht es los und ich würde mich freuen, wenn Sie wieder rein schauten!
Bis dann!





















