Ilona Klotz
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Begegnungen zwischen Mensch und Hund

Gretel - zum 2. Mal in der Schule

An einem Donnerstag im Mai war es wieder soweit. Gretel, Sonja Jedzig und ich wurden in der 3.Klasse der Mehlemer Grundschule von ca. 27 Kindern erwartet. Gretel betrat gelassen, freundlich wedelnd mit uns die Klasse und bekam sofort Applaus, als sie sich in der Mitte des Raumes ablegen ließ.

Die Kinder waren mit großem Eifer bei der Sache. Sie lauschten Frau Jedzigs Ausführungen, wie man sich einem Hund nähert, warum man nicht weg rennen sollte, warum man Hunde nicht ärgern darf, warum Kreischen und Schreierei den Hunden in den Ohren weh tut, wie man ihnen Leckerlies gibt, warum man einen Stock schnell weg werfen und nicht ewig über dem Kopf in der Luft rum schwenken sollte usw.

Fragen von Frau Jedzig und mir wechselten sich mit Fragen, die die Kinder stellten, ab und es war toll, mit welcher Begeisterung die Schüler sich einbrachten.

Dann zeigte ich mit Gretel, die übrigens wieder auf dem Rücken lag und alle Viere von sich gestreckt hatte, einige Gehorsamsübungen.

Danach durften die Kinder zu Gretel gehen und sie streicheln, wie sie es vorher gelernt hatten.

Endlich, endlich wurden Leckerlies verteilt, worüber sich nicht nur die Kinder, sondern auch Gretel sehr freute. Hatte ein Kind etwas Angst, halfen wir ihm und beim zweiten Durchgang war die Angst verflogen.
Ja, das Abschlussfoto war, wie schon bei unserem 1 Schulbesuch, wieder eher ein Suchbild – wo ist denn der Hund?
Nur ungern ließen uns die Kinder gehen und zwei kleine Mädchen hätten Gretel am liebsten dort behalten.
4 Kinder begleiteten uns nach draußen und winkten Gretel und uns noch nach, so lange sie uns sehen konnten.