Ilona Klotz
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ACHTUNG - Fährtenseminar im Juni!

Am 25./26. Juni 2016 bietet die Hundeschule am Rolandsbogen wieder ein Fährtenseminar für Anfänger und Fortgeschrittene an.

Anmeldungen sind zu richten an :
buero@hs-rolandsbogen.de

Falls mehr als 7 Anmeldungen eingehen, wird es eine Nachrückliste geben.
Fährtenseminare im März 2016

...angeboten von der Hundeschule am Rolandsbogen

Im März 2016 bot die Hundeschule am Rolandsbogen zwei Fährtenseminare für Anfänger und Fortgeschrittene an.

Herr Engels hatte uns freundlicherweise die Walnussplantage auf dem Rodderberg zur Verfügung gestellt, und ich leitete die Seminare.

Für das erste Seminar, das Donnerstag und Freitag am 3. und 4. März 2016 stattfand, hatten sich fünf Hundeführer mit ihren Hunden angemeldet.

Der theoretische Teil des Seminars für die Anfänger fand bei mir zu Hause statt, danach starteten wir mit den hinzugekommenen Fortgeschrittenen ins Gelände. Dort hatte ich Parzellen abgesteckt und durch Losverfahren bekam jeder sein Stück zugeteilt.

Obwohl wir kühle Temperaturen hatten, kamen alle Fährtenleger nach dem Treten der Fährten erhitzt aus dem Gelände zum „Catering Car“. Dort konnten sie sich an Plätzchen, Schokoladeeiern, Kuchen und heißen Getränken laben und die ersten „Fachgespräche“ fanden statt.

Rahja, unser Nesthäkchen, eine Howawarthündin, durfte zuerst absuchen, und nachdem es etwas holprig angefangen hatte, suchte sie intensiv ihre Fährte ab.

Ein weiterer, etwas älterer, Teilnehmer war Jette, eine Eluhündin, die sich sehr ruhig und sehr gelassen durch die Fährte arbeitete.

Keona, eine italienische Dogge, hatte schon Sucherfahrung und arbeitete sehr souverän und konzentriert mit tiefer Nase.

Tammo war der einzige Rüde. Auch er hatte schon eine gewisse Fährtenerfahrung, die zwar längere Zeit hinter ihm lag, was man ihm bei seinem Eifer und der Freude in der Fährte nicht anmerkte.

Dann kam noch Mahja, eine bosnische Laufhündin, die in ihrem Element war.

Nachdem alle Hunde ihre Fährten mit Erfolg abgesucht hatten, wurde eine kleine Runde mit den Hunden gedreht, während ich zu Hause eine Suppe heiß machte, denn nach den Stunden im Gelände freute sich jeder auf die Aufwärmung bei mir zu Hause.

Gestärkt, aufgewärmt und voller Tatendrang ging es nachmittags in die zweite Runde des ersten Tages. Auch hier verlief alles nach Plan und die Hundeführer zeigten sich beeindruckt von der Nasenarbeit ihrer Vierbeiner.

Am Freitagmorgen trafen wir uns um 9.45 Uhr direkt in der Plantage, denn ich hatte die Felder bereits morgens neu abgesteckt, damit jeder ein „neutrales“ Stück bekam. Alles klappte wie am Schnürchen, denn jetzt war die Nervosität des Vortages weg und jeder wusste, was er zu machen hatte.

Auch der Freitag wurde ein voller Erfolg für Mensch und Hund und am späten Nachmittag waren sich alle einig, das bedarf einer Fortsetzung.

Müde, aber zufrieden, fuhr jeder nach Hause.

Leo

Das nächste Seminar war für den 19./20. März angesetzt, und ich hatte die stille Hoffnung, endlich bei Sonnenschein und wärmeren Temperaturen mit den Leuten arbeiten zu können. Leider zeigten die Wettervorhersagen graues, nasses Regenwetter an.

Zu diesem Seminar hatten sich acht Teilnehmer angemeldet, eine Kundin musste leider wegen Erkrankung ihres Hundes absagen.

So setzten sich die Schnüffelnasen aus Leo, einem Labradudle, Bruno, einem braunen Labrador, Bibbi, einer griechischen Mixhündin, Bella, einer schwarzen Labradordame, Tessa, einer Mixhündin, Klara, einer Airdailterrierhündin und Luna, einer belgischen Schäferhündin, zusammen.

Rahja

Der Samstag begann wieder mit der theoretischen Einweisung für die Anfänger, danach zog die Karawane, alle hatten sich um 9.45 h bei mir vor der Tür eingefunden, zur Walnussplantage auf den schönen Rodderberg.

Jeder zog sein „Fährtenstück“ und dann ging es mit Eifer an das Legen der ersten Fährten. Danach mussten die getretenen Fährten reifen, und während dieser Wartezeit verwöhnten wir uns wieder am „Catering Car“.

Die beiden völlig unerfahrenen Hunde, Bella und Tessa, durften als erste ihre Fährten absuchen und das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

Danach kamen die anderen Supernasen zum Einsatz, die aber alle schon mehr oder weniger Fährtenerfahrung im Westerwald gesammelt hatten.

Die Mittagspause verbrachten wir bei heißer Suppe bei mir zu Hause, und nach dem Besuch der warmen Toilette startete die Gruppe wieder gut motiviert zum Berg.

Als ich nach einer kleinen zeitlichen Verzögerung an der Plantage eingetroffen war, waren schon alle Teilnehmer emsig dabei, die zweite Fährte des Tages für ihre Hunde zu treten.

Piceure

Schleppjagd am Rodderberg

Schon immer hatte ich in jedem Seminar darauf hingewiesen, dass es überhaupt nicht schlimm ist, wenn nach dem Treten zeitlich versetzt Menschen oder Tiere über die Fährten laufen. So richtig glauben wollte mir das nie einer, auch an diesem Samstag nicht. Wir hatten gerade einen Kaffee getrunken, als Jagdhornklänge zu hören waren. Unsere suchenden Blicke erspähten eine große Gruppe Reiter, begleitet von einer Hundemeute.

Drei Piceure lösten sich aus der Gruppe der Reiter und bereiteten die Fährte für die Westfälische Jagdhundmeute vor. Sie ritten parallel zu unserem Fährtengelände.

Hundemeute

beim Durchqueren des Fährtengeländes

Dann war es soweit, die Meute wurde vom Master frei gegeben und im Gegensatz zu den Piceuren schossen sie über unsere oberen Fährten hinweg.

Als danach das Feld der Reiter der Hundemeute folgte und aus unserem Gesichtsfeld verschwunden war, ging es bei uns ans Absuchen. So eine tolle Beweisführung hatte ich noch nie. Keiner unserer Hunde ließ sich durch die stattgefundenen Verleitungen irritieren. Die Hundeführer waren sehr beeindruckt, und alle waren sich einig: Es war ein toller Tag.

Der Sonntagvormittag verlief in neutralen Fährtenabschnitten unspektakulär. Die Hundeführer wussten, was sie ihren Supernasen legen wollten, und am Mittag hatten alle Hunde, auch die beiden Anfänger, hervorragende Sucharbeit geleistet.

Eine heiße Suppe und die Aufwärmung in meiner warmen Wohnung ließ alle Teilnehmer nach der Mittagspause gestärkt und mit frischem Mut wieder ins Gelände starten.

Emsig traten die Hundeführer die letzte Fährte für dieses Wochenende. Da die Fährten nach dem Treten ja immer eine gewisse Zeit „reifen“ müssen, überbrückten wir die Wartezeit bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen.

Mit einem Male, das war doch wohl nicht wahr, hörten wir wieder Jagdhornklänge, und wie schon am Vortag erschienen am Horizont, aus Richtung Broichhof kommend, Reiter und Hunde.

Dieses Mal ritten die drei Piceure über die beiden Anfängerfährten und durch die nachfolgende Hundemeute blieb kein Zentimeter dieser beiden Fährten unberührt.

Bibi

Schon wesentlich gelassener als am Vortag wurde der erste Hund angesetzt und ohne Probleme suchte Tessa ihre Fährte ab. Kaum war sie fertig, kam die Jagdgesellschaft zurück. Und dieses Mal ritten die Piceure über alle Fährten hinweg und danach preschten noch die Hunde quer darüber. Ein Hund ließ sich sogar erst einmal etliche Leckerchen schmecken.

Aber wieder konnten wir bei unseren Hunden erleben, dass sie unbeirrt, konzentriert und mit tiefer Nase ihre Fährten absuchten.

Müde, zufrieden und glücklich verabschiedeten wir uns gegen 17.00 Uhr, und alle hoffen nun auf eine Wiederholung des Fährtenseminars der Hundeschule am Rolandsbogen auf dem wunderschönen Rodderberg.

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